Kinesiology Taping

Bunte Pflaster überall

Im Leistungssport allgegenwärtig, hat sich das Taping auch in der „Alltagspraxis“ bewährt: bei Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, HWS/BWS/LWS-Syndrom, Knieproblemen oder anderen Verspannungs- und Schmerzzuständen am Bewegungsapparat bewirken die Tapes oft erstaunliche Unterstützung. Auch bei Verdauungsbeschwerden, Regelschmerzen, Einnässen und inneren Erkrankungen können die Tapes unterstützend gute Dienste leisten. Selbst bei emotionalen Problemen, innerer Unruhe, Schwindel und Schlafstörungen können sie unterstützen. Und das auch noch in so vielen schönen Farben!

Es geht unter die Haut

Zwar klebt das dehnbare Tape fest auf der Haut, es leistet seine eigentliche Arbeit aber darunter: hier liegen die verschiedenen Hautschichten mit Haarwurzeln, Talgdrüsen, Kälte-, Wärme- und Druckrezeptoren, die Tastkörperchen, Schweißdrüsen und Schmerzkörperchen, Blut- und Lymphgefäße, Nerven, Fresskörperchen des Immunsystems, die Hautfarbzellen und letztendlich die Verbindung zu den weiter darunter liegenden Strukturen wie Muskeln, Bändern, Schleimbeutel, Organe, Knochen, Ligamente, Faszien etc. Alles ist derart strukturiert miteinander verbunden, dass ein einfaches Tape auf der Haut den Schleimbeutel im Gelenk ebenso ansprechen kann, wie es innere Organe über Muskeln und ihre Faszien erreicht, die Mikrozirkulation der Blutgefäße stimuliert, Nerventätigkeit beinflusst oder die veränderte Hautspannung den Lymphfluss anregen kann. Mit gezielt geklebten punktuellen Pflastern (Cross Tapes) kann man im Sinne einer Akupunktur außerdem einzelne Energieknotenpunkte ansprechen, bzw. kleine Einzelreize setzen, die Erstaunliches bewirken können. Dies kann man sich vielfältig zu Nutze machen. Versuchen Sie doch einmal beim nächsten Mückenstich so ein kleines Cross Tape – Sie werden erstaunt sein, wie schnell er wieder verschwindet. Durch die gezielte Unterstützung gestörter Strukturen vermögen die Tapes zum Teil Schmerzzustände augenblicklich zu entlasten, oder langfristig belastete Strukturen bei der Regeneration zu unterstützen.

Alltagstauglich bis schick

Die Tapes gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Breiten, bzw. werden je nach Anlass und Anlageart zugeschnitten. Ob die Farben dabei therapeutisch genutzt oder nach modischen Aspekten vom Patienten ausgewählt werden, liegt bei der Art der Arbeit des Therapeuten damit. Wir wissen heute, dass die Haut auch Farbrezeptoren hat, welche einen therapeutischen Einsatz der Farben durchaus sinnvoll erscheinen lassen. Ich halte in meiner Praxis stets eine Auswahl an Farben vor, um sowohl darauf, als auch auf die Wünsche meiner Patienten einzugehen. Es nutzt ja nichts, wenn ich Gelb therapeutisch gut fände, der Patient damit aber den ganzen lieben langen Tag unglücklich ist. Heilkunde muss auch Raum für Kompromisse und Spaß lassen. Bewährt haben sich die Tapes in meiner Praxis auch in der Kinderheilkunde, z. B. bei Verdauungsbeschwerden als „Schnecke“ um den Bauchnabel geklebt. Eine umfangreiche Auswahl an Fachliteratur steht in meiner Praxis zur Verfügung, so dass ich meinen Patienten(-eltern) vor Anlage des Tapes zeigen kann, was sie optisch am Ende erwartet. Ich verwende Tapes mit Klebstoffen, die in der Regel selbst von sehr sensibler Haut gut vertragen werden. Bitte beachten Sie beim Taping stets (egal ob ein Therapeut oder Sie selbst es aufgeklebt haben): beim Entfernen immer langsam und vorsichtig in kleinen Stückchen arbeiten (am Besten nach dem Duschen oder Baden), niemals in einem Ruck abreißen. Die Tapes verbinden sich sehr dicht mit der Haut, und so kann es zu Hautschäden kommen, wenn die Entfernung unsachgemäß geschieht.

Sie möchten mehr erfahren oder sind an einem Termin interessiert? Dann freue ich mich über Ihre Nachricht.

Ihre Christine Goerlich

0171 6761771